So sehen Fackel und Stele für die Weltwinterspiele aus

Die „Flamme der Hoffnung“, die „Flame of Hope“ wird sich im März 2017 mit dem Law Enforcement Torch Run von Athen aus auf den Weg zu den Weltwinterspielen 2017 in Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein machen.  Die Fackel und Stele, die der österreichische Produktdesigner Thomas Feichtner entworfen hat, sind bereits von 14. November bis zum 10. Dezember 2016 im designforum Steiermark in Graz zu besichtigen.

In exakt vier Monaten ist es soweit: Dann starten die Special Olympics World Winter Games in Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein. Mit 2.700 Sportlerinnen und Sportlern aus 107 Nationen sind die Special Olympics World Winter Games 2017 die weltweit größte Sportbegegnung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung.Die Vorbereitungen laufen mehr denn ja auf Hochtouren und das Ok-Team ist rund um die Uhr im Einsatz, um den „Heartbeat for the World“, das Motto der Weltwinterspiele, auf der ganzen Welt spürbar werden zu lassen.

Ehe bei der Eröffnungsfeier am 18. März die „Flamme der Hoffnung“ entzündet wird, macht sich das olympische Feuer schon einige Tage zuvor von Athen aus auf dem Weg nach Österreich - im Rahmen des Law Enforcement Torch Run.Seit 1981 engagieren sich Polizisten aus über vierzig Ländern der Welt (seit 1993 auch in Österreich) für Menschen mit mentaler Beeinträchtigung, indem sie Bewusstsein für deren Lebenssituation schaffen, für Anerkennung in der Gesellschaft werben und Spenden sammeln.

Anlässlich von Weltspielen veranstaltet der Law Enforcement Torch Run regelmäßig einen ganz besonderen Fackellauf, den Final Leg, der das olympische Feuer mit größter Öffentlichkeitswirksamkeit durch das Gastgeberland der Spiele trägt. Das Final Leg Team 2017 wird aus 80 internationalen Polizisten, 10 österreichischen Polizisten, 10 Special Olympics Athleten (2 von ihnen sind Österreicher) bestehen. Über 30 internationale und österreichische Polizisten als Mitglieder des Logistikteams werden für den erfolgreichen Ablauf der Feierlichkeiten in den 50 ausgewählten österreichischen Städten in allen neun Bundesländern sorgen.

Der Final Leg wird am 9. März 2017 in Bregenz gestartet und findet seinen Höhepunkt am 18. März im Rahmen der Eröffnungszeremonie der Special Olympics World Winter Games 2017 im Schladminger Planai-Stadion. Dort wird die „Flamme der Hoffnung“ jenem Athleten übergeben, der damit die Olympische Feuerschale entzünden wird. Nähere Details zum Torch Run finden Sie unter folgendem Link:http://www.austria2017.org/de/mach-mit/torch-run

Fackel und Stele „Made in Austria“

Der österreichische Designer Thomas Feichtner entwarf die Fackel der Special Olympics World Winter Games 2017. Sie ist sinnbildlich ein leuchtendes Beispiel für ein Erfolgsprojekt aus dem DESIGN TRANSFER Programm der Creative Industries Styria (CIS). Via Ausschreibung wurden Ideen für eine zeitgemäße Gestaltung der Olympischen Fackel und der Stele gesucht, gefunden wurden sie über einen gemeinsamen Call mit der CIS, aus dem der Wiener Designer Thomas Feichtner nach Juryentscheid als Sieger hervorging.

Feichtners Entwurf für die Fackel basiert auf einer einfachen geometrischen Form: Dem Sechseck, der Grundkörper jedes Eiskristalls und Feichtners konzeptionelles Bindeglied über alle Sportstätten, Disziplinen und Athleten. Denn wie ein Eiskristall keinem dem anderen ähnelt, sind im übertragenen Sinne auch die Athleten durch ihre Beeinträchtigung einzigartig. Abgeleitet vom hexagonalen Kristallsystem, besteht die Fackel aus drei gegengleich ineinander projizierten Sechsecken die sich nach unten hin verjüngen. Ein Wechselspiel von Flächen, Linien und Kanten. Ein eigenständiger formaler Zugang mit hohem Wiedererkennungswert. Design als ein Stück Identität für Athleten und für die Region Steiermark.[nbsp

Schöpfer Thomas Feichtner: „Mir war es besonders wichtig keine Fackel für beeinträchtigte Menschen zu entwerfen, ich wollte in der künstlerischen Umsetzung keinen sichtbaren Unterschied zwischen gesund oder nicht gesund machen. Die Fackel und Stele für die Winterspiele 2017 sollten ein weiteres Symbol für Gleichstellung sein.“

Vorstellung in Graz

Die „Flamme der Hoffnung“ wird während der Spiele an allen drei Austragungsstätten (Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein) brennen. All jene, die diese symbolträchtigen Komponenten der Weltwinterspiele schon früher in Augenschein nehmen möchten, haben von 14. November bis zum 10. Dezember in Graz die Möglichkeit dazu.

Fackel, Stele und die Maskottchen der Special Olympics Winterspiele sowie weitere realisierte Projekte aus dem DESIGN TRANSFER Programm, das Brücken zwischen Kreativen und Wirtschaft baut, sind bei der Ausstellung „Showcase 2016 – Erfolgsfaktor Design“ im designforum Steiermark am Andreas-Hofer-Platz 17, 8010 Graz, zu sehen (jeweils Dienstag bis Samstag von 13 bis 19 Uhr).

 

Das neue Fackeldesign

Thomas Hadwig, Goldmedaillen-Gewinner in Shanghai 2007, mit der neuen Fackel.

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